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Die Brokkoli sind ein Vetter des Kohls. Sie haben einen mässigen Energiewert: 24 kcal (100 kj) auf 100 g. Ihre Eigenschaften ²sind so interessant für die Ernährung, dass sie von den Ernährungswissenschaftlern als „Gesundheitsgemüse“ betrachtet werden. Ihr hoher Vitamingehalt, wie bei jedem Grüngemüse, ist bekannt: 200 g Brokkoli sichern eine ausreichende tägliche Zufuhr an Vitamin C und an Carotin. Man findet ebenfalls zahlreiche Vitamine der B-Gruppe und einen hohen Gehalt an Calzium ( 105 mg auf 100g, d.h. fast 12 % der empfohlenen täglichen Einnahme).
Die Karotte hat keinen hohen Energiewert: 40 kcal (170 kj) auf 100 g. Anzumerken ist ihr besonders hoher Gehalt an Provitamin A (Carotin), denn 100 g Karotten decken mehr als die Hälfte des täglichen Bedarfs, sowie die regulierende Wirkung ihrer Ballaststoffe auf den Darmtransit.
Der Kohl hat einen geringen Energiewert: 25 kcal (105 kj) auf 100 g. Da dieses Gemüse und die Zitrone in reichlichem Masse Vitamin C enthalten, konnten an Skorbut erkrankte Seefahrer gerettet werden. Bevor es jedoch dazu kommt, schützt uns das Vitamin C vor Müdigkeit. Zusammen mit dem Provitamin A, dem Vitamin E und anderen Komponenten dient dieses Trio zur Unterstützung unserer Abwehrkräfte und zur Erhaltung eines guten Zellenzustands. Bemerkenswert für den Kohl ist auch der Calziumgehalt: 60 mg auf 100 g Calzium, wobei eine tägliche Zufuhr von 800 mg empfohlen wird, ebenso die Existenz von Schwefelsubstanzen, die ihm seinen charakteristischen Geschmack verleihen.
Mit seinem mässigen Energiewert führt der Blumenkohl 24 kcal (100 kj) auf 100 g zu. Er ist reich an Vitamin C. Essen wir ihn also ruhig als frische Rohkost und beissen in die kleinen Blumen hinein! Nach dem Kochen enthält er noch 60 mg Vitamin C für eine Portion von 200 g. Seine durch das Kochen erweichten Ballaststoffe machen ihn mild im Geschmack. Er ist ein ausgezeichneter Regulator des Darmtransits.
Ausser dem Vitamin C besitzt die weisse Rübe einen Calziumgehalt von 49 mg auf 100 g, was uns Anlass sein kann, die Nahrungsmittelquellen zu wechseln, da ja Vielfalt die Basis eines guten Gleichgewichts in der Ernährung ist, und die Milchprodukteinnahme zu ergänzen. Man findet in der weissen Rübe ebenfalls Jod, das bei der Schilddrüsenfunktion mitwirkt. Die weisse Rübe führt wenig Energie zu: 17 kcal (75 kj) auf 100 g.
Der Lauch hat einen geringen Energiewert: 30 bis 35 kcal (125 bis 145 kj) auf 100 g. Bemerkenswert ist der grosse Unterschied in der Energiezufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen zwischen dem weissen und dem grünen Teil. Der letztere ( man sollte ihn also nicht vernachlässigen!) enthält den grössten Anteil an Provitamin A (Carotin), ein Antioxydans, das als „Radikalfänger“ wirkt und ein wenig Vitamin C (zwischen 18 und 30 mg auf 100 g), das einen Teil der pro Tag empfohlenen 60 bis 80 mg ausmacht. Anzumerken ist die reiche Anzahl von Ballaststoffen mit ihren stark harntreibenden Eigenschaften.
Die
Kartoffel ist das Gemüse mit dem grössten Energiewert: 85 kcal (355 kj)
auf 100 g.
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